TV-Diskussion: “Europas Extremisten: Wie gefährdet sind multikulturelle Gesellschaften?”

Fand ich diese Sendung interessant? Wenn es interessant ist zu sehen, warum wir uns immer noch im Kreis drehen, dann ja.

Broder, der einzige in der Runde der mir mehrheitlich vernünftig erscheint. Der Rest der Diskussionsteilnehmer besteht aus Gutmenschen wie aus dem Bilderbuch und man fragt sich, warum werden solche Labertaschen überhaupt zum Thema Islam eingeladen (naja, ausser beim Verbands-Moslem, der natürlich wieder das übliche “Hat nichts mit dem Islam” absondern durfte und “Mohammed hat auf Kritik mit Besonnenheit reagiert” … glaubt das heute noch jemand ernsthaft?).

Diese Leute haben keine Ahnung, aber sie haben viele Emotionen. Es ist dieses kopflose, dafür emotionsvolle rumgeiere das mir auf die Nerven geht.
Etwas Beispielhaft gesagt, wünschte ich mir mal eine Sendung über Islam-Terror mit lauter emotionslosen Vulkaniern als Gäste, die eine faktenbasierte Diskussion führen würden und nicht mit Tränendrüsen- und Wir-sollten-uns-alle-Liebhaben-Scheinargumenten um sich werfen würden.

Islam? Es gibt nicht DEN Islam!

Immer wieder hören wir Islamkritiker folgendes “Gegenargument”: “Islam? Es gibt nicht DEN Islam!”. Auf Vitzliputzlis-Blog fand ich neulich eine Antwort, welche ich sehr gut finde und euch nicht vorenthalten möchte. Auch ihr könnt diese in euren Diskussionen gut gebrauchen.

Frage: Islam? Es gibt nicht DEN Islam!

Antwort: Wieso gibt es dann den Zentralrat DER Muslime? Seiten wie Islam.de? Wieso gibt es viele Bücher über DEN Islam? Gilt der Koran nicht für ALLE Moslems?

Wieso bezeichnen sich Schiiten als auch Sunniten oder Wahabiten als Anhänger DES Islams? Verbinden die Moslems nicht grundsätzliche Glaubensregeln wie Demokraten bestimmte Grundsätze haben? Natürlich gibt es Unterschiede, aber Islam steht für eine Idee wie die Demokratie für eine andere Idee steht. Und um diese Grundideen und Grundregeln geht es. Nicht um die strittige Zahl von Heiligen oder die richtige Haarfarbe des Propheten.

Bei dieser absurden Betrachtungsweise gibt es auch nicht DIE Demokratie. Natürlich kann man alles sinnlos zu Staubkörnchen auseinanderdividieren. Nur bringt das für eine inhaltliche Auseinandersetzung nichts. Vermutlich wollen die Verwender dieses Arguments diese auch nicht. Sie scheuen die Diskussion über die problematischen und verfassungswidrigen Grundstrukturen des Islam.

Die islamische zirkuläre Logik

Zirkuläre Logik, oder ein Zirkelschluss ist doch etwas wunderbares. Nachfolgend ein kurzer Einblick in die wunderbare wundersame Welt der islamischen zirkulären Logik:

Islamischer Zirkelschluss
Islamischer Zirkelschluss

Ist das nicht toll. Eine Aussage, die sich eigentlich selber beweist. Natürlich sind es hier noch drei Aussagen, aber sie sind in sich geschlossen und es gibt von aussen keinerlei Einfluss darauf. Genausogut könnte ich sagen, dass ich der Kaiser von China bin.

Wir können das Ganze auch etwas abkürzen und die fiktive Figur “Allah” ganz streichen, da es für sie ja keinen aussenstehenden Beweis gibt:

Koranischer Zirkelschluss
Koranischer Zirkelschluss

Eigentlich ist das immernoch unnötig komplex. Da wir ja wissen, das der Koran von Mohammed erzählt wurde und es keinen aussenstehenden Beweis für die Herkunft des Korantextes gibt, können wir das weiter vereinfachen:

Mohammeds Zirkelschluss
Mohammeds Zirkelschluss

So ist das Ganze doch viel übersichtlicher und am (nicht vorhandenen) Wahrheitsgehalt hat sich auch nichts geändert.

Falls nun meine muslimischen Freunde mir doch Beweisen können, dass es einen erstens einen Gott gibt, der sich Allah nennt und zweitens der (letzte) Prophet dieses Gottes Mohammed war, dann bin ich auf Eure Einwände sehr gespannt. Ich werde aber, wie ihr an obenstehender “Logik” nun eigentlich sehen müsstet, keine Einwände/Beweise akzeptieren nach dem Muster “Aber im Koran steht, dass Mohammed der Prophet Allahs ist”. Allfällige schwache Argumentationsketten und Zirkelschlüsse in anderen Religionen Interessieren mich ebenfalls herzlichst wenig.