Für eine bessere Diskussionskultur

Ich stelle schon längere Zeit fest, dass es mit der Diskussionskultur in unseren westlichen Ländern nicht weit her ist.

Zu oft werden Sprüche wie “Ja, aber warum kritisierst du den Islam, die Bibel ist auch voller Gewalt”, “PEGIDA ist scheisse, weil einige Politiker diese Bewegung gefährlich finden” oder “Der Islam ist eine Religion des Friedens weil die meisten Muslime sich an die Gesetze unserer länder halten” als gute Argumente innerhalb einer Diskussion betrachtet.

Zum Glück gibt es nun die Seite yourlogicalfallacyis.com welche zumindest versucht dem tumben Pöbel wieder einen korrekten Argumentationsstil beizubringen.

Fallacies PosterIst für einige leider auf Englisch, aber bitte, wir sind doch kosmopolitsche Weltenbürger und lassen uns von einer solch kleinen Sprachbarriere nicht aufhalten.

Hier einige schöne Belehrungen, welche die obenstehenden “Argumente” zerpflücken:

  • Islam nicht Scheisse, weil Bibel ja auch Mist:
    tu quoque:

    Avoiding having to engage with criticism
    by turning it back on the accuser -
    answering criticism with criticism.
  • Gruppierung Xy generell bööööse, da einige Politiker und “Experten” die Bewegung als rechtsextrem/rechtspopulistisch etc. einstufen:
    appeal to authority:

    Using the opinion or position of an
    authority figure, or institution of
    authority, in place of an actual argument.
  • Islam harmlos, weil viele Muslime ignorant über islamische Lehre:
    bandwagon:

    Appealing to popularity or the fact that
    many people do something as an
    attempted form of validation.
    anecdotal:

    Using personal experience or an isolated
    example instead of a valid argument,
    especially to dismiss statistics.

Hier gibt’s das Ganze noch als Poster, könnt ihr euch ausdrucken und an die WC-Türe hängen: https://yourlogicalfallacyis.com/pdf/LogicalFallaciesInfographic_A3.pdf

Die schlimmsten Tiere sind die Anhänger des Islam

The worst of beasts, in our view, are the followers of Allah — those who believe in Islam. They’re the ones you make treaties with, but they break those treaties every time because they have no fear of the law.

Empört über diesen Text? Er stammt aus dem Koran, Verse 8:55-56, alle Referenzen auf Ungläubige wurden jedoch durch Referenzen auf Muslime ersetzt.

Hier noch die die Übersetzung der Verse, ohne Auswechslungen, wie sie auf islam.de zu finden ist, der Seite des deutschen Zentralrates der Muslime:

Gewiß, die schlimmsten Tiere bei Allah sind die, die ungläubig sind und (auch) weiterhin nicht glauben, mit denen du eine Verpflichtung eingegangen bist, die aber dann ihre Verpflichtung jedesmal brechen und nicht gottesfürchtig sind.

Immer noch über den obersten Text empört? Dann bist du ein Heuchler.

Empört, dass der Koran eine solche Intoleranz gegen Nicht-Muslime predigt? Dann tue etwas gegen den Islam – lies den Koran, beschäftige dich mit dem Leben von Mohammed (und seinen Gräueltaten) und verbreite dein Wissen über diese intolerante und gewalttätige Ideologie unter deinen Freunden.

Reaktionäre Moslems möchten in der Schweiz Stunk machen

Die orthoxen Moslems des IZRS haben ein neues Propaganda-Video produziert mit dem sie sich in ihrer Opferrolle suhlen und gegen eine angebliche Islamophobie in der Schweiz aufbegehren wollen (gemeint ist wohl Islamo-Realismus) – unter anderem weil der weitere Bau ihrer Machtanspruch-Symbol-Türmchen vor 5 Jahren verboten wurde.

Ja, viele Moslems spielen gerne auf dieser Geige und so mancher Gutmenschen-Depp fällt noch heute drauf rein, vor allem aber dient diese Opferhaltung dazu die eigene Umma zu einen und sich zu motivieren gegen eine angebliche Untedrückung zu kämpfen (sprich gegen die Ungläubigen, also Nicht-Moslems, aufmüpfig zu sein und ihnen auf den Sack zu gehen).
Schon ihr Prophet (Schweinekot möge über ihn herabregnen) spielte gerne mit der Opferrolle und wenn z.B. die Juden damals nicht zu seinem tollen Islam konvertieren wollten, dann wurden diese angegriffen, ihre Dörfer geplündert und alles darin entweder niedergemetzelt oder versklavt. Das Ganze wird auch heute noch von Moslems verklärt als Verteidigung gegen Leute die den Islam bekämpft haben.

Das selbe spiel wird auch heute noch gespielt, in all seinen Variationen. Auch Assads Soldaten werden vom IS niedergemetzelt mit der Begründung, dass diese keine wahren Moslems seien und gegen die richtigen Moslems Krieg führen würden. Oder eben man sieht sich unterdrückt, weil man keine Faschismus-Symbole (Minarette) mehr bauen darf, weil es in einer Schule keinen getrennten Schwimmunterricht gibt, weil in der Kantine Essen mit Schweinefleisch angeboten wird, weil die Vielehe nicht erlaubt ist etc. etc. – das Ganze wird dann von den selbsternannten Anführern der Umma (in der Schweiz z.B. die Honks vom IZRS) gekonnt instrumentalisiert und ihre Schäfchen folgen gerne den tumben Forderungen dieser reaktionären Führungs-Elite.

Wie man aber z.B. in der Kommentar-Sektion zum Artikel über die Koran-/Islam-Kritik von Andreas Thiel sieht (Danke, Herr Thiel, es bräuchte viel mehr Vorbilder wie sie), ist der Schweizer nicht so dumm auf die moslemische Propaganda hereinzufallen und hat das Islam-System und die Lügen (Taqyya) vieler Anhänger durchschaut.

Sollen sie nur weitermachen mit ihren Provokationen. Die Schweizer werden weitermachen mit der Destruktion und der Kastration des Islams – die nächsten Volksinitiativen welche Auswüchse dieser faschistoiden Ideologie eingrenzen werden stehen schon in der Pipeline.

SPON Interview mit einem Rekrutierer des Islamischen Staates

Hasnain Kazim hat für die internationale Ausgabe von Spiegel Online ein Interview mit einem Rekrutierer des Islamischen Staates geführt. Es zeigt schön die enge Gedankenwelt von radikalen Moslems, aber auch die unfähigkeit eines Interviewers einen grösseren Kontext zu erkennen und über den eigenen Horizont zu blicken.

Nachfolgend einige Auszüge:

SPIEGEL ONLINE: As-salamu alaykum.

Abu Sattar: Are you Muslim?

SPIEGEL ONLINE: Why does that matter? Religion is a private matter for me.

Abu Sattar: Then why did you say “as-salamu alaykum”?

SPIEGEL ONLINE: Because it means “peace be with you” and I see it as a friendly greeting.

Abu Sattar: So you’re not a Muslim. I knew it!

SPIEGEL ONLINE: Do you believe that those who behead others are good Muslims?

Abu Sattar: Let me ask you this: Do you believe that those who launch air strikes on Afghan weddings or who march into a country like Iraq on specious grounds are good Christians? Are those responsible for Guantanamo or Abu Ghraib good Christians?

SPIEGEL ONLINE: You are dodging the question. The events you speak of were not undertaken in the name of a religion and were heavily criticized in the West. Once again: What is a good Muslim for you? What kinds of people are you recruiting?

Abu Sattar:A Muslim is a person who follows Allah’s laws without question. Sharia is our law. No interpretation is needed, nor are laws made by men. Allah is the only lawmaker. We have determined that there are plenty of people, in Germany too, who perceive the emptiness of the modern world and who yearn for values of the kind embodied by Islam. Those who are opposed to Sharia are not Muslims. We talk to the people who come to us and evaluate on the basis of dialogue how deep their faith is.

SPIEGEL ONLINE: There are many Muslims who have consciously chosen such a lifestyle.

Abu Sattar: That may be true, but that is not Allah’s will. When we someday have power, inshallah, in the entire world, then Sharia will be imposed. Such people will then have to atone for their behavior.

SPIEGEL ONLINE: When one looks at your actions in Iraq and Syria, morals and values are difficult to discern. One gets the impression that your actions are driven by an inferiority complex. The same holds true of your recruits: They tend to be people who feel like they don’t belong and finally see an opportunity to live out their fantasies of power.

Abu Sattar: It is not true that only those people come to us who have experienced no success in life. Among them are many people who have university degrees, people who were well-established. But they all see the inequities that we Muslims have long experienced and want to fight against them.

SPIEGEL ONLINE: You constantly speak of fighting. Do Muslims not constantly speak of Islam being a religion of peace?

Abu Sattar:It is when people submit to Allah. Allah is merciful and forgives those who follow him.

Interessant finde ich folgende Einschübe des Spiegel-Authors:

For Salafists like Abu Sattar, the Koran is the only valid law. They are literalists and refuse to interpret scripture, much less to abstract from it. Abu Sattar and the Islamic State idealize the Muslim community that existed during the lifetime of the Prophet Muhammad, believing that it was the epitome of Islamic practice and that the religion was only able to rapidly expand for that reason. Islamic State would like to revive that interpretation and emulate the early Muslims.

Im ersten Satz begeht er hier den Fehler, dass einerseits nicht nur der Koran die Regeln vorgibt, sondern auch Sunna/Hadith/Sira, was in der islamischen Mehrheitsgesellschaft auch nicht einmal etwas aussergewöhnliches ist, ausser dass es in einigen Detailfragen kleinere Unterschiede z.B. zwischen Schiiten und Sunniten gibt. Weitere gedankliche fehler bestehen darin, zu erkennen, dass diese Gesetzgebung eben nicht nur von Salafisten so “interpretiert” und gewünscht wird, sondern von unzähligen gewöhnlichen Moslems. Aber Salafist ist ja auch nur eine Nebelkerze, ein unnötiges Label dass man für Moslems verwendet, welche den Islam eigentlich im Sinne Mohammeds ausleben.

Ein weiterer Einschub ist noch bedenklicher:

This is a typical strategy employed by fundamentalists: They choose those sources that support their position while ignoring those that contradict them.

Hier unterstellt der Author dem IS-Moslem etwas, was er ja eigentlich selber macht. Der Author liest friedliche und tolerante Koranstellen (oder aus anderen islamischen Quellen) und ignoriert scheinbar diejenigen die zu Gewalt gegen Nicht-Muslime auffordern, diese tolerieren und legitimieren. Er akzeptiert vermutlich nur Textstellen, welche seine eigene Position (seine Islam-Interpretation) unterstützen und ignoriert den Rest (oder verneint diesen sogar).

Das Problem ist zudem, dass der Author, anders als der IS-Moslem scheinbar nicht das Prinzip der Abrogation kennt. Im Koran steht ganz klar, dass neuere Verse, ältere Verse ersetzen und aufheben, wenn diese sich widersprechen. Und leider (für uns Nicht-Muslime) sind die neueren Verse die intoleranteren und zu Gewalt aufrufenden. Siehe dazu auch unseren Artikel: “Aber es gibt im Koran auch friedliche Passagen

Das ganze SPON-Interview findet ihr hier: http://www.spiegel.de/international/world/islamic-state-interview-with-an-extremist-recruiter-a-999557.html

Der Islam über das Enthaupten von Ungläubigen

Zuerst einmal, was sind Ungläubige? Ungläubige sind gemäss Koran alle Nicht-Muslime, Menschen die sich nicht Allah unterwerfen, also zum Beispiel Christen, Juden, Buddhisten, Scientologen, Hindus, Jesiden, Atheisten, Agnostiker etc. – manchmal auch andere Muslime, da die eine Islam-Sekte eine andere Islam-Sekte in der Regel als Ungläubige betrachtet, die auf dem falschen Pfad wandelt.

Da viele Muslime gerne Nicht-Muslime enthaupten und in letzter Zeit diese Barbarei auch noch gerne in HD-Qualität auf YouTube hochladen um Terror in den Herzen der Ungläubigen (siehe Sure unten) zu verbreiten, ist diese primitive Tötungsart in letzter Zeit in den Medien sehr präsent.

Es kommen Diskussionen auf und irgendwelche Islam-Funktionäre (soetwas wie Politoffiziere im Kommunismus, einer anderen faschistischen Ideologie) erzählen uns wieder die alte Mär, das Dschihadisten nichts mit dem Islam zu tun hätten, nicht nur 5% nicht, nicht 3%, nein sie haben 0% mit dem Islam zu tun. Deshalb nennen sie sich ja auch Islamischer Staat, rufen ein Kalifat aus, Berufen sich auf den Koran, schreien “Allahu Akbar” und orientieren sich am grossen islamischen Vorbild, dem “Propheten” Mohammed (PSBUH).

Eine weitere Lüge die uns von solchen Propagandisten, wie zum Beispiel dem Opferrolle-Liebhaber Aiman Mazyek, erzählt werden ist die Folgende: der Islam ist eine friedliche Religion die das Töten ablehnt. Der Islam lehnt Gewalt ab. IS/HAMAS/Boko Haram/Taliban/Shabaa Miliz/Tschetschenische Terroristen/Muslimbruderschaft/Iranische Regierung/etc. etc. missbraucht den Islam (interpretiert ihn falsch).

Zum Glück müsst ihr nicht einfach alles glauben und naiv abnicken, was euch vorgesetzt wird. Nein, ihr dürft euch selber ein Bild über den Islam machen, indem ihr z.B. die Artikel “Der Koran“, “Was macht den Islam so erfolgreich?“, “Islam diskutieren” oder einen der vielen anderen Beiträge dieses Blogs euch zu Gemüte führt (oder noch besser, den Koran (respektive eine Übersetzung) liest, z.B. “An Abridged Koran” von Bill Warner).

Aber entkräftigen wir doch ganz schnell die dreiste Lüge “Der Islam erlaubt kein Enthaupten von Ungläubigen”:

‘I shall cast into the unbelievers’ hearts terror; so smite above the necks, and smite every finger of them.’ (Koran, Sure 8, Vers 12, die Worte von Allah)

Falsche Übersetzung? Dann nehmen wir doch die leicht polierte Version von der offizielen Islam.de-Seite:

“Als dein Herr den Engeln eingab: „Gewiß, Ich bin mit euch. So festigt diejenigen, die glauben! Ich werde in die Herzen derer, die ungläubig sind, Schrecken einjagen. So schlagt (ihnen auf) die Nacken und schlagt von ihnen jeden Finger!“ (Koran, Sure 8, Vers 12, Quelle: islam.de)

Die Sure 8 heisst übersetzt übrigens “Die Beute”, gemeint ist Kriegsbeute (Spoils of War), die bei den Raubzügen der ersten Muslime (zusammen mit Mohammed) erbeutet wurde. Merkwürdig, dass ein Buch Gottes sich mit dem Thema Kriegsbeute und deren “gerechter” Aufteilung beschäftigt? Nicht wirklich, wenn man sich etwas mit der Frühgeschichte des Islams beschäftigt hat.

Mohammed lies diese Worte mehre Male zu Taten werden und lieferte und legitimierte damit die Blaupause für zukünftige Terroristische Aktivitäten “Im Namen des Islam”. Eine dieser Taten war z.B. die Auslöschung des jüdischen Stammes der Banu Quraiza im heutigen Saudi-Arabien (falls ihr euch gewundert habt, warum dieses Land heute juden- und christen-rein ist):

„Schließlich mußten sich die Quraiza ergeben, und der Prophet ließ sie im Gehöft der Bint Harith, einer Frau vom Stamme Nadjjar, einsperren. Sodann begab er sich zum Markt von Medina, dort, wo heute noch der Markt ist, und befahl, einige Gräben auszuheben. Als dies geschehen war, wurden die Quraiza geholt und Gruppe um Gruppe in den Gräben enthauptet. Darunter befanden sich auch der Feind Gottes Huyayy ibn Achtab und das Stammesoberhaupt Ka’b ibn Asad.”
– Ibn Ishaq: Das Leben des Propheten. Aus dem Arabischen von Gernot Rotter. Kandern, 2004. S. 180

Die Lieblingsausrede von Muslimen ist dann jeweils: “Das war nur zur Verteidigung, der Islam wurde angegriffen!”. Dies ist natürlich nur eine Ausrede, ein Vorwand, etwas Vorgeschobenes um sich zu rechtfertigen (siehe Punkte 23 und 24 im Artikel “Was macht den Islam so erfolgreich?“). Es ist als würde ein Nazi sagen “Wir mussten die Juden vergasen, da sie uns sonst alle ausgebeutet und vernichtet hätten”.