Islam bedeutet Frieden, das ist einfach so

Wie kannst du oder andere Ungläubige es wagen die wunderbare Religion Namens “Islam” zu kritisieren?
Sicher, der Prophet (Mohammed) mag ein Mörder, Vergewaltiger und Pädophiler gewesen sein, aber wenn du an das und auch an den Hassreden, der Intoleranz, den Steinigungen, den Enthauptungen, den Kinderbräuten, den Bombenanschläge, den Ehrenmorde, den Gliedmassen-Amputationen, dem öffentlichen Auspeitschen, der weibliche Genitalverstümmlung, den Säureattacken auf Mädchen – weil sie in die Schule gehen, dem Drang die Welt zu beherrschen, … vorbei siehst, ja dann ist der Islam wirklich Frieden.

Hat alles nichts mit dem Islam zu tun? Doch, alles wird entweder direkt oder indirekt durch den Islam (Koran und Sunna) legitimiert und gefördert. Es ist kein Zufall, dass diese Sachen besonders in der islamischen Welt häufig vorkommen. Die Menschen dort sind nicht irgendwie speziell genetisch veranlagt so zu handeln, sie sind teilweise kulturell dazu veranlagt und durch die islamische Lehre indoktriniert so zu handeln. Die Kultur wurde massgeblich durch den Islam geprägt, weshalb es auch nicht ein undefinierbares und ungreifbares kulturelles Problem ist, dass sich irgendwie aus dem nichts entwickelt hat.

Nur die Muslime die unbewusst oder ganz bewusst Bereiche des Islams ignorieren und sich zum Beispiel an den nicht mehr gültigen (da abrogierten) älteren, toleranteren Versen des Korans orientieren vermitteln dem Unerfahrenen ein falsches Islam-Bild – ein tolerant-friedliches. Doch dadurch machen diese friedlichen “Muslime” den Islam nicht  ebenfalls friedlich. Der Nationalsozialismus wurde auch nicht friedlicher, weil einige NSDAP-Mitglieder ihrer Ideologie konträre Handlungen vollzogen.

Wer braucht schon Fakten, Unwissenheit ist schick!

Folgenden, auf den ersten Blick vielleicht geistreichen, Tweet habe ich heute gesehen:

Die Schweiz, respektive der Bundesrat, hat sich für den Gripen als Ersatz für die veralteten F-5 Tiger entschieden. Der Gripen ist der günstigste Flieger der drei, welche zur Auswahl standen und erfüllt alle Mindestanforderungen. Die Gesamtinvestition für die 22 zu bestellenden Maschinen wird voraussichtlich maximal 3,1 Milliarden Franken kosten. Die Schweden werden verpflichtet im Gegenzug dieselbe Summe im Schweizer Markt mit Gegengeschäft zu investieren.

Ob es sinnvoll ist für die Schweiz in der heutigen Zeit und für den voraussichtlichen Verwendungszeitraum Kampfflugzeuge zu beschaffen kann ich nicht beurteilen. Das überlasse ich den Experten von der Armee und der Regierung. Ich weiss einfach, dass die Situation in Europa, der arabischen Welt, in den Vereinigten Staaten, Iran, Pakistan und sicher auch Afghanistan zur Zeit alles andere als voraussehbar ist und vermutlich auch Risiken für die Schweiz bergen kann. Die Schweiz hat keine Riskiofreiheit, nur weil es die letzten Jahrzehnte im Land etwas ruhiger war und die Schweiz in keine Kriege grösser involviert war. Ausserdem muss man die Kampfjets ja auch nicht Verwenden, so etwas hat bereits eine Abschreckende Wirkung (wenn auch zugegeben, vermutlich eher marginal, bei dieser Menge).

Aber zurück zum Tweet. Er verdeutlicht ein Problem, dass häufig anzutreffen ist. Wer braucht schon fundiertes Wissen? Mit ein paar flotten Sprüchen und einer Botschaft die den Anschein hat als wäre sie vernünftig und gut kann doch heute jeder in der Gesellschaft Punkte für sich und seine Sache holen. Dass die eigenen Argumente, sofern man diese überhaupt so bezeichnen kann, auf dünnem Eis stehen, ist doch egal. Meistens werden diese ja gar nicht erst hinterfragt:

  • Islam bedeutet Frieden. Kapier es, oder halt’s Maul du Rassist!
  • Die Schweiz braucht keine Armee. Was du willst eine? Du nationalistischer Kriegstreiber!
  • Religion ist nie ein Problem, dass sind nur Soziale Ungerechtigkeiten die zu Problemen führen.
  • Die SVP ist eine rechtsextreme Partei. Du findest das nicht so? Verschwinde du Nazi.
  • Sarrazin ist ein Hetzer, er verbreitet krude Ideen. Nein, ich habe sein Buch nicht gelesen. Was die Zeitungen über ihn schreiben ist Beweis genug.
  • Der Iran ist eine Vorzeigedemokratie, es finden sogar Wahlen statt. Ist klar dass die imperialistischen Amerikaner nur an deren Ölvorräte wollen.

Das Muster dürfte vielen bekannt vorkommen. Ist das nicht ein Armutszeugnis? Natürlich steht es jedem frei seine Meinung zu äussern. Es steht mir dann aber auch frei diese Meinung für dumm oder naiv zu halten. Kommen häufiger dumme oder naive Meinungen von der selben Person, dürfte die Meinung nicht das einzige sein, was dumm oder naiv ist… zumindest teilweise, zumindest gelegentlich.

Werfen wir doch mal einen Blick auf die Militärausgaben verschiedener Länder im Vergleich zum Bruttoinlandsprodukt – Google scheint da gerade ein nettes, neues Tool für diese Aufgabe zu haben.

Militärausgaben im Verhältnis zum BIP

Militärausgaben im Verhältnis zum BIP

Wie wir sehen, wird ca. ca 1% des BIP für das Militär aufgewendet und dies seit mehreren Jahren. Wie wir auch sehen landet die Schweiz damit, zumindest bei dieser Länderauswahl, auf den letzten Plätzen, gibt also im Vergleich sehr wenig für das Militär aus.

Nun, vielleicht immer noch zu viel? Das ein Budget natürlich zyklisch immer wieder überprüft werden muss ist klar, aber das Leute welche die gesamte Armee generell abschaffen wollen auch 0,1% des BIP noch zu viel sein werden, sollte auch klar sein.