Ich bin dann mal weg…

… für ca. 2 Wochen. Also keine Angst, sollte nichts aussergewöhnliches passieren, werde ich dann wieder wie gewohnt weiter bloggen.

Da ich den Blog alleine betreibe, wird es während meiner Abwesenheit auch keine Vertretung geben, also auch keine neuen Artikel. Ich bitte euch in der Zwischenzeit das Archiv zu durchstöbern, für den einen oder anderen gibt es da sicher noch etwas lesenswertes zu entdecken.

Falls ihr euch fragt, was ich denn während dieser Zeit mache; ich lasse mich in Ghom zum Ayatollah ausbilden… ja, sicher.

News roundup, 29.08.2010

Minarette schlagen zurück

Lange mussten wir warten, doch nun haben die durch das Schweizer Minarettverbot diskriminierten Minarette zurückgeschlagen. Eine ahnungslose Fernsehmoderatorin welche (in einem zukünftigen Schweizer Dialekt) uns gerade irgendetwas wahnsinnig wichtiges erzählen wollte, wird hinterrücks, brutalst angegriffen. Aber seht selbst (wenn ihr euch traut):

“Die Steinigung der Soraya M.”

Die Steinigung wird ja von einigen besonders rechtgeleiten muslimischen Zeitgenossen, als ein Wert ihrer Religion angesehen. Da schon das grosse Vorbild Mohammed die Steinigung abgesegnet hat, und zwar mehrfach, können wir ihnen in diesem Punkt wohl nur beipflichten.

Nach der Islamischen Revolution, kamen im Iran die Mullahs und andere Moslems an die Macht, die auf die Duchsetzung des Gesetze von Allah, der Scharia, pochten. Eine der Personen, welche durch Steinigung ermordert wurde ist Soraya Manutchehri. Die Geschichte über die Hintergründe ihrer brutalen Ermordung wurde vor einigen Jahren verfilmt. Hier der Trailer zu diesem Film (“The Stoning of Soraya M.”):

Im Film wird die Brutalität und die Irre dieser Todesstrafe deutlich dargestellt. Was ebenfalls gut dargestellt wird ist die Mentalität der Leute, welche solche Strafen (mit einem lauten “Allahu Akbar!”) gutheissen. Die Basidsch-Milizen lassen grüssen.

Leider wird die Steinigung im Iran auch heute immernoch praktiziert und nur durch starken internationeln Druck, lässt sich das Regime genug beschämen um eine Steinigung eventuell nicht durchzuführen, wie im noch nicht abgeschlossenen Fall von Sakineh Ashtiani.

Wer den Film noch nicht gesehen hat, sollte diesen unbedingt anschauen. Aber Achtung, einige Stellen sind wirklich nichts für schwache Nerven.

News roundup, 26.08.2010

News roundup, 25.08.2010

Quds-Day – Geht da was? (via Iranian German’s Blog)

Im Iran, anderen überwiegen muslimischen Ländern und sogar vereinzelt bei uns im Abendland wird am 3. September der von Kindersex-Befürworter Khomeini ins Leben gerufene Al-Quds-Tag “gefeiert”.

Die Anhänger der iranischen Freiheitsbewegung werden wie es aussieht an diesem Tag, wie bereits im letzten Jahr, die staatlich inszenierten Demonstrationen benutzen um ihre eigenen Proteste abzuhalten.

Quds-Day - Geht da was? Am 3. September (12. Shahrivar) findet der allseits bekannte, von Ober-Islamist Khomeini ins Leben gerufene “Al Quds-Tag” (Jerusalem-Tag) statt, der den Jüngern Mohammeds dazu dienen soll, sich solidarisch zum palästinensischen Kampf gegen Israel zu bekennen und die “Rückeroberung” Jerusalems zu fordern. Besonders im Iran, wird dieser Tag vom Regime seit Jahrzehnten bewusst gefördert und finanziert. Am letztjährigen Quds-Day nutzten die Anhänger … Weiterlesen

via Iranian German’s Blog