Aschura steht vor der Tür

Am 27. Dezember ist Aschura, zuvor ist am 26. Dezember Tasua. Vor allem Aschura gilt als eines der wichtigsten schiitischen Feiertage; die Regimekritiker im Iran haben schon seit langem angekündigt wieder in Massen auf die Strassen zu gehen um gegen die Regierung zu demonstrieren.

Nachdem die Regierung nach Montazeris Tod es geschafft hat mit ihrer miserablen Konfliktbehandlungs-Fähigkeit die Massen weiter zu verärgern dürfte die Teilnehmerzahl auch diesmal wieder sehr beachtlich sein.

Einige Quellen berichten bereits davon, dass es der Regierung an loyalen Sicherheitskräften mangelt und der Zusammenbruch der Staatsmacht schon bald erwartet wird. Ob sich das so entwickelt, werden wir sehen – in der Zwischenzeit ein “Trailer” für die Demos:

(Untertitel im Menü verfügbar)

Weiterer Film mit impossanten Bildern, welcher auch deutlich macht, dass hier nicht nur ein paar westlich orientierte Personen gegen das Regime sind, sondern dass die Regimekritiker aus allen Schichten der Bevölkerung kommen. Reich, arm, Religiös, ungläubig, jung, alt – wer möchte schon gerne in eine Diktatur leben?

Gross-Ajatollah Montazeri gestorben

Der iranische Marja (Gross-Ajatollah) und Regime-Kritiker Hossein Ali Montazeri ist in der Nacht auf heute im Schlaf gestorben. Montazeri war einer der Ersten, der sich nach den umstrittenen iranischen Präsidentschaftswahlen auf die Seite der Grünen Bewegung (Reformbewegung/Opposition) stellte und auch mehrfach eine Trennung von Staat und Religion forderte.

Hier ein Video, das kurz einige wichtige Ereignisse im Leben von Montazeri zeigt:

Enduring America berichtet fortlaufend über die aktuellen Geschehnisse im Iran (auf englisch):

http://enduringamerica.com/2009/12/20/iran-urgent-ayatollah-montazeri-has-died/

Basidsch-Mitglied spricht über die Ereignisse nach der Wahl

Channel 4 veröffentlichte ein Interview mit einem ehemaligen Basidsch-Mitglied in welchem dieses über die Beweggründe, die Befehle und die Ereignisse vor und unmittelbar nach der umstrittenen iranischen Präsidentenwahl.

Über die Echtheit der Aussagen, kann zur Zeit nur gemutmasst werden. Es war jemand so frei um das Ganze auf Deutsch zu übersetzen:
http://englishtogerman.wordpress.com/2009/12/16/iran-basij-member-describes-election-abuse/

Offener Brief eines iranischen Soldaten “ohne Farbe” an Ayatollah Rafsanjani

Am 15. Dezember 2009 ist ein (aktueller) offener Brief eines iranischen Soldaten an den ehemaligen Präsidenten Rafsanjani im Internet aufgetaucht. Über die Echheit dieses Schreibens kann vorerst nur spekuliert werden. Nachstehend eine Übersetzung aus dem englischen von mir. Wenn etwas unklar ist, oder Fehler im Text sind (im Gegenüber zum Original), gebt mir bitte Bescheid.

Komplette Übersetzung eines offenen Briefes eines iranischen Soldaten “ohne Farbe” an Ayatollah Rafsanjani (Original Quelle auf Farsi):

Geschätzter Herr Ayatollah Akbar Hashemi Rafsanjani
Ehemaliger Heerführer der Streitkräte der Islamischen Repulbik Iran

Herr Rafsanjani, Sir, Darf ich?

Mit Grüssen und der Erbittung ihrer und ihrer Liebsten Gesundheit und Glücklichkeit durch den allmächtigen Gott, mit Ihrer Erlaubnis habe ich einige Sachen zu erwähnen. Herr Rafsanjani, Sir, wir iranischen Soldaten wertschätzen und mögen Sie. Wir und unser Land schulden Ihnen viel. Bitte sehen Sie, dass alle von uns stolz sind, während der Aufbauphase mit den verschiedenen nationalen Befreiungs-Kommissionen und -Ausschüssen gearbeitet zu haben. Wenn wir doch nur den Menschen und der Welt sagen könnten, über die unzähligen Male, die sie unsere liebe Nation gerettet haben. Wenn unsere Leute wüssten, würden Sie ihren Namen neben dem von Amir Kabir nennen, und so Gott es will, wird es in der Zukunft so sein.

Herr Rafsanjani, Sir, wir haben ihre wundervollen Reden nicht vergessen. Sie sagten uns, dass unsere Wirtschaft zuerst aufblühen muss, zur Erweiterung des wissenschaftlichen, schulischen und logischen Horizontes unserer Leute, so dass wir eine Regierung aufstellen können, welche unsere Nation verdient. Sie sagten uns, dass die Zukunft in unseren Händen liegt und welchen Weg die Nation auch wählt, dass es auch dieser Weg sein wird. Mit ihrer Freundlichkeit und Grösse haben Sie unsere Überzeugungen und Meinungen respektiert, auch wenn einige davon nicht mit den Ihren übereinstimmten. Sie lehrten uns, die Meinungen von anderen zu respektieren. Sie stärkten unseren Geist und machten uns hoffnungsvoll für eine strahlende Zukunft unseres Landes.

Sir, von ganz am Anfang, haben wir die eigenständige Existenz der Revolutions-Garde und der Basidsch als die grösste Gefahr für unsere Leute und unser Land identifiziert. Keine militärische oder paramilitärische Körperschaft sollte jemals die Erlaubnis haben innerhalb unserer eigenen Grenzen und gegen unsere eigenen Leute zu operieren. Iran ist in den Händen von diesen korrupten Kommandanten der Revolutions-Garde und der Basidsch. Diejenigen die mit chinesischen und russischen Stiefeln auf den Rechten unserer Nation herumtrampeln und es auf unsere noblen und unterdrücken Bürger abgesehen haben mit fremder Munition und Schlagstöcken. Die Führerschaft bevorzugt heutzutage palästinensische und libanesische Garden eher als iranische Soldaten und hat damit begonnen unser Land und unsere Leute aus zu verkaufen. Wir, die Offiziere der Armee der Iraner, beschuldigen Herrn Khamenei und seine Helfer des Hochverrates gegen unsere Bürger und unser Land und wir werden diese bei der ersten möglichen Gelegenheit vor ein Kriegsgericht bringen.

Und nun hat dieser iranische Soldat einige Fragen für Sie, welche in keinster Weise angreifend oder provokativ sein sollen. Mit Ihrer Erlaubnis:

1. Haben die Verbrecher der Revolutions-Garde und der “Gesellschaftsmitglieder” jemanden anderen als Herrn Khamenei als Auftraggeber?

2. Wäre es nicht besser das sektenhafte und parteiische Regime vom iranischen Boden zu entfernen und es mit einer gerechten und freien Regierung zu erstzen, für die Bürger und ihre Glaubensrichtungen, so dass ihre Glaubensrichtungen und ihre Priester wieder respektiert werden?

3. Finden Sie die absolute, persönliche Machtausübung über den Iran, sei es von einem König oder einem Geistlichen, als richtig?

4. Schätzen Sie die aufrichtigen und freiheitssuchenden Bürger des iranischen Landes als Waisen, ignorant oder behindert ein, dass diese eine Vormundschaft benötigen?

5. Wer, wenn nicht die politischen Geistlichen, fanatischen Religiösen und Vortäuscher (des Glaubens) haben den Verfall, das Sünden und die Vergewaltigungen auf iranischen Boden gebracht, beworben, legitimiert und sich am Blute unserer Nation genährt.

Herr Rafsanjani Sir! Iran liegt in Schutt und der Grund dafür ist die Islamische Revolution und ihre falschen Ideen. Ungerechtigkeit, Unterdrückung, Aberglaube und Verfall zerstören unsere Gesellschaft. Unsere Jugend und Bürger leiden unter mentalen und sexuellen Komplexen und die Ursache für all diesen Zerfall ist niemand anderer als die Geistlichkeit und die religiösen Fanatiker. Die Ideen der Islamischen Revolution sind alt, unmenschlich, gegen Weisheit und (islamische) Weisungen, und haben uns Iranern keinene Gewinne gebracht. Sie wissen es besser als wir, aber bitte erlauben Sie mir, Sie auf folgende Punkte aufmerksam zu machen:

1. Herr Khamenei und seine teuflischen Helfer werden die Bühne nicht ohne Kampf verlassen, einfach weil sie sonst nirgends hin könnten.

2. Das islamische Parlament (Majlis) wird dirigiert und untersteht Befehlen, ist macht- oder einsatzlos und wir dürfen nicht erwarten, dass es unser Land von den Opportunisten rettet.

3. Herr Khamenei leidet unter dem Hitler-Syndrom und es gibt keinen Ausweg davon.

4. Unsere federführenden Sicherheits- und Militär-Offiziellen sind alle “Gesellschafts”-Mitglieder und Sektierer (Mitglieder eines Jahrtausend-Kultes) und würden nicht zögern, irgendeine Form von Verbrechen auszuführen.

5. Iran wurde ein armes, gedemütigtes, gehasstes und rückständiges Land, und hat keine Ähnlichkeiten iranisch (nobel) zu sein.

6. Glaube und Religion haben keinen Platz in der Staatsführung weil die Staatsführung ein weltliches Gut ist und man ein Land nicht durch Glauben (Meinungen), Geschmack (Vorlieben) und alten Sprüchen regieren kann.

7. Die Islamische Revolution hat den Iran verwüstet und die ignoranten, komplex-beladenen, Verbrecher und Abschaum, zurückgebliebenen Diebe und Demagogen an das Steuer unserer Nation gesetzt; was unsere iranische (noble) Herkunft zerstört und diese mit Zerstörung, Ignoranz und Aberglaube ersetzt.

8. Der einzige Ausweg aus dieser Sackgasse ist für eine gerechte, freie und unreligiöse Regierung zu kämpfen.

Herr Rafsanjani, Sir! Wir werden nicht länger still und untätig sein. Die Zeit der Geduld und der Mässigung hat ihr Ende gefunden. Unser Heimatland und unsere Leute haben eine ausweglose Situation erreicht und wir sind am Rande einer Implosion und dabei auseinander zu brechen. Wenn man uns iranische Soldaten fragt: Heimatland oder Religion; dann wählen wir das Heimatland und wir stehen zu unserer Entscheidung. Der Glaube an Gott ist nicht an Religion geknüpft. Religion und was es alles mit sich bringt ist eine Erfindung der Geistlichen. Wir iranischen Soldaten sind gläubig und gott-liebend, aber keine Vortäuscher von Frömmigkeit. Die grössten nationalen Schätze sind unser Heimatland und unsere Bürger, keine religiösen Sekten.

Sir, sie fürchteten immer einen Bürgerkrieg aber jetzt können Sie sehen, dass es nicht so weit kommen wird. Das iranische Volk mit all seinen Volksstämmen ist auf unserer Seite und gegen die Bevormundung des islamischen Richters, sowie gegen die Unterdrückung durch die Revolutions-Garde. Wir sind nicht gegen den Islam oder den Glauben, da viele von uns gläubig und gottesfürchtig sind. Sehen Sie, dass nicht wir es sind, die den Glauben in den Augen der Leute zerstören, sondern fanatische gläubige Sektierer. Der heutige Kampf hat seine Wurzeln nicht in einem Mangel an Glauben oder der Liebe an Gott, unter unseren Leuten. Unser Problem ist das fehlende Vertrauen und an die offiziellen der Islamischen Republik (Iran) und deren fehlende Weisheit. Wir betrachten Freiheit, Gelassenheit, Frieden, Fortschritt und die einhaltung der Menschenrecht als unsere vorrangigen Werte und wir haben die Bühne betreten (Anmerkung: militärischer Ausdruck für Kampfzone) und wir werden diese Bühne nicht verlassen, bis zu dem Tag, an dem wir unseren lieben Iran von religiöser und ideologischer Unterdrückung befreit haben. Wir, die Soldaten des Iran werden unseren Eid für die Islamische Republik für nichtig erklären und diesen mit einem neuen Eid ersetzen.

Herr Rafsanjani, Sir, das Fortbestehen des Regimes der Islamischen Republik ist ein grosser Verrat unserer Nation und unseres Heimatlandes. 30 Jahre von Fehlleitung, Tyrannei, Ignoranz und Plünderung sind mehr als genug. Wir empfinden es nun als unsere Pflicht das islamische Regime zu stürzen und niemals wieder ein geschmacks-basiertes oder ideologisches Regime zu akzeptieren. Wir betrachten die Demokratie und Menschenrechte als die einzigen gerechten und gott-gefälligen Fundamente für eine Regierung. Meinungsfreiheit (Glaubensfreiheit) und Ideale sind eine göttliche Verordnung. Weder die Geistlichen noch die Propheten oder die Herrscher haben das recht dieses göttliche Gesetz zu ändern. Unser Land gehört nicht Imam Zaman, sondern den Iranern. Unser Kampf gilt nicht gegen Gott. Wir haben diese Bühne für unsere Bürger und unser Heimatland betreten; mit unserer Liebe für und in den allmächtigen Gott. Gott braucht keine Verteidigung, aber die Iraner benötigen eine – und ohne sie werden sie in den Händen der teuflischen Gefolgschaft von Herrn Khamenei untergehen. Wir iranische Soldaten sind verpflichtet unsere Leute und unser Heimatland, aber nicht das Regime oder das Sultanat, zu verteidigen. Jene, welche die Waffen gegen unsere unschuldigen und unbewaffneten Leute richten sind unsere Feinde und jene unserer Leute und unseres Heimatlandes.

Wir lassen Sie wissen, dass wir iranische Soldaten diese und ihre Führer, mit Beginn von Moharam (Anmerkung: erster Monat im islamischen Kalender, d.h. ab 18. Dezember 2009),  angemessen und entschlossen konfrontieren werden. Sehen sie, dass wenn unsere Leute Schutz suchen werden in den Basen der Iranischen Armee, dann werden diese niemals ohne ihnen Zuflucht geleistet zu haben, zurückgelassen. Wir lassen Sie wissen, dass wir iranische Soldaten nicht mehr länger still sein werden. Wir lassen Sie wissen, dass wir die Islamische Revolution nicht mehr länger als tragbar hinnehmen und wir werden nicht mit dem Ersatz von diesem oder jenem Offiziellen befriedigt sein. Sehen Sie, dass wir Soldaten der Iraner sind und nicht der Islamischen Republik. Sehen Sie, dass die Soldaten des Iran das Regime der Islamischen Republik  und dessen Führerschaft des Hochverrates beschuldigen und hiermit Krieg gegenüber jenen erklären.

Herr Rafsanjani, Sir, unsere Anfrage an Sie ist ihre Führung. Ich schwöre bei Gott dem allmächtigen, dass alle Legionen der Kämpfer des Iran und unserer treuen Nation bereit sind und wenn Sie uns beauftragen die Regierung und die Führung zu verhaften um zur Ruhe zurück zu kehren und die Rechte unserer Bürger zu schützen, dann werden wir diese Mission innerhalb 24 Stunden landesweit durchführen, ohne dabei irgendwelche Formen von Verbrechen durchzuführen. Sir, bitte erlauben Sie uns den Iran unter ihrem Befehl zu retten, da sie der einzige Offiziele des Regimes sind, dem wir vertrauen können. Sir, es gibt eine Bedingung für diese Angelegenheit: Sie sollen die Übergangs-Regierung leiten und ein Referendum abhalten um den Iran von den Klauen des Bösen zu befreien und in kompletter Freiheit und Gelassenheit das Fundament für die Iranische Republik zu legen – und so Gott es will, Freundlichkeit und Glück in das iranische Land zurückbringen.

Sir, unsere Anfrage ist nicht jenseits von unseren Rechten und wir erwarten von Ihrer Exzellenz, unserem ehemaligen Heerführer, Beeilung um unsere Leute, unser Vaterland und unseren Glauben zu retten. Amir Kabir, komm zur Verteidigung der unterdrückten Leute des iranischen Landes und unseres historischen und geschätzen Heimatlandes.

Erlauben Sie uns einmal mehr den Iran unter Ihrer Weisen Befehlsgewalt zu retten. Lassne Sie uns unser Heimatland wieder aufbauen zu einer freien und blühenden, gott-liebenden Nation.

Es ist nur wenig Zeit übrig und wir werden bereit sein. Lassen Sie uns nicht loslegen ohne Sie.

Wir die Soldaten des iranischen Landes anerkennen nicht die Führung, die Regierung, das Parlament und das Gerichtswesen der Islamischen Republik als legitim. Wir anerkennen ausschliesslich Ihre Exzellenz als einen legitimen Offiziellen; nicht wegen Ihrer Position im Regime der Islamischen Republik, sondern wegen unserer grossen Wertschätzung, Zuneigung und unseremVertrauen in Sie. Sir, schliessen Sie sich uns an und lassen Sie uns erneut beginnen. Seien Sie der Amir Kabir für unsere unterdrückten Leute.

In der Hoffnung einer positiven Antwort, möge Gott Sie und ihre Liebsten beschützen.

Lang lebe die Freiheit! Lange lebe der Iran und das Iranische Volk.

Ein Soldat der Legionen der Armee der Iraner

Multi Kulti TV 2: Der Islam ist eine friedliche Religion

Pierre Vogel mag ja gerne davon Sprechen, dass der Islam eine friedliche Religion ist, doch etliche Passagen in den Suren des Korans sprechen eine andere Sprache und das ist nicht zu ignorieren. Nicht umsonst beziehen sich die “rechtgeleiteten” muslimischen Terroristen häufig auf den Koran und erkennen dort eine Absegnung ihrer Taten. Ist der Koran nicht ein Bestandteil des Islam? Darf er interpretiert werden? Ist er nicht einfach verständliche göttliche Wort? Erst wenn Muslime uns aufgeschlossen erklären, wie sie zu diesen fürchterlichen Aussagen des Korans stehen, ist die Grundlage einer vielleicht ergebnisvollen Diskussion möglich. Ja, man könnte sagen, die Muslime sind in einer Bringschuld, sie stehen gar unter Generalverdacht. Das hört sich natürlich nicht nett an, vielleicht sogar radikal, doch sie sind es, welche dieses Buch eigentlich getreu befolgen müssten, da müssen sie sich auch nicht wundern, dass kritische Fragen auftauchen oder gar Unbehagen ihnen gegenüber existiert.

Der folgende Videoclip zitiert einige der Aussagen des Korans, die nun wirklich alles andere als tolerant oder friedlich sind. Die Aussagen werden auch nicht besser, wenn man sie im Gesamtkontext der jeweiligen Sure betrachtet und sie sind auch nicht falsch übersetzt. Sie sind einfach so wie sie sind und wer dies verleugnet, der möchte es entweder einfach nicht wahr haben oder andere bewusst täuschen:

Der Nahostkonflikt

Israel

Ein kleiner Geschichtsausflug. Wir möchten heute mal ein bisschen den Nahostkonflikt betrachten. Worum geht es, wer ist schuld, wer hat angefangen? Diese Fragen lassen sich sicherlich nicht einfach beantworten und die Welt in der wir leben ist nicht schwarz-weiss, aber der folgende Video (auf englisch) kann uns doch auf einfache Art und Weise die wichtigsten Hintergründe erklären:

Wer mehr zum Thema erfahren möchte, kann sich ja unter anderem durch die Wikipedia wühlen:

Der rechtgeleitete Pierre Vogel besucht die Schweiz

Pierre Vogel

Pierre Vogel, Vorzeigemuslim

Der deutsche Konvertit Pierre Vogel, auch bekannt als Abu Mahza, wird am Samstag die Schweizerische Bundeshauptstadt Bern mit seiner Präsenz bereichern. Pierre Vogel ist bekannt dafür, dass er bereits vielen Leuten den wahren Islam näher bringen konnte und hat so auch schon für zahlreiche Konversionen in den einzigen wahren Glauben geholfen. Der wahre Islam, den Pierre Vogel predigt, ist der Islam in Reinform, basierend auf dem Fundament des Islam dem Koran und der vorbildlichen Lebensgeschichte des Propheten Mohammed (der Sunna).

Dabei vertritt Vogel tolerante Standpunkte, so sieht er es nicht als Zwang an, das sich Frauen verschleiern müssen, sondern als Pflicht. Ausserdem ist er ein Stifter für religionsübergreifenden Frieden, da er nicht möchte das Leute gewaltsam gezwungen werden, sich Allah zu unterwerfen. Er lehnt ein nebeneinander von verschiedenen Religionen ab, da auf der Welt erst Frieden herrschen könne, wenn alle Menschen unter dem Islam vereint wären – damit folgt Pierre Vogel, wie könnte es auch anders sein, natürlich nur den friedliebenden Aussagen des Korans.

Vogel wird am Samstag in Bern auf dem Bundesplatz als Gastredner zum Thema “Islamhetze” teilnehmen um so die Schweizer Bürger überzeugen zu können, dass diese sich am 29. November dieses Jahres von diffusen und unbegründeten Ängsten leiten liessen.

Diverse “reformierte” Muslime und auch das “Forum für einen fortschrittlichen Islam” distanzieren sich von Pierre Vogel und seinen Islam-”Interpretationen”. Auch die kopftuch-begeisterte Muslima Sura Al-Shawk, möchte nicht mit dem rechtgeleiteten Vogel in Verbindung gebracht werden.

Diverse Medien, unter anderem der Tagesanzeiger, schreiben nun bereits im Vorfeld kritische Artikel, über den bevorstehenden Auftritt Vogels. Als ehemaliger Boxer, kann Vogel am Samstag seine Schlagfertigkeit zur Schau stellen und auch beweisen, dass am vielfach aufgekommenen Gerücht, dass Schläge auf den Kopf schädlich sind, nichts dran ist.

Wie seine Rede vom begeisterten Publikum am Samstag aufgenommen wird, werden wir bald sehen.

Update – 10.12.2009, 18:31:

Wie ich so eben erfahren habe, darf Pierre Vogel nun doch nicht in die Schweiz einreisen. Das Bundesamt für Migration hat ihm die Einreise verboten, da befürchtet wird das er gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung in der Schweiz verstösst oder diese gefährdet. Kann jemand, der sich doch nur an die fundamentalen islamischen Werte hält, denn das überhaupt?

Medienspiegel:

Update 2 – 10.12.2009, 23:24:

Pierre Vogel hat sich in der Zwischenzeit schon zum Einreiseverbot geäussert:

Man spürt die Erde schon förmlich zittern und beben…

Update 3 – 11.12.2009, 16:27:

Die Geschichte will kein Ende nehmen. Der konvertierte Vogel will sich über das Einreiseverbot hinwegsetzen und trotzdem in die Schweiz einreisen, um an der Kundgebung in Bern teilzunehmen. Das ist gelebtes Rechtsverständnis:

Update 4 – 12.12.2009, 00:57:

Vogel ging der Schweizer Grenzwache ins Netz. Trotz Einreiseverbot versuchte Vogel am Freitag-Abend via Autobahn in die Schweiz zu kommen, wurde dabei aber von der Schweizer Grenzwache gestoppt und zurückgewiesen: